Aktuelle Beispiele aus der Berufsorientierung

Finde den richtigen Beruf für dich!

Was will ich später einmal beruflich machen? Welcher Beruf passt am besten zu mir? Wo habe ich meine Stärken?

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Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigen sich die Achtklässler der GWRS Villingendorf bereits schon das ganze 8. Schuljahr über. In diversen Praktika sammeln sie erste praktische Erfahrungen, von Ausbildungsbotschaftern bekommen Sie Berufe in diversen Branchen vorgestellt und auf der hauseigenen Berufsmesse (RBF) konnten sich die Schüler an über 50 Messeständen über eine breite Masse an Ausbildungsberufen informieren.

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IMG 1853Dr. Karin Patzelt, die gemeinsam mit ihrem Mann eine Zahnarztpraxis in der Nachbargemeinde Zimmern ob Rottweil führt, stellte den Ausbildungsberuf der/des zahnmedizinischen Fachangestellten vor.

Das Assistieren, die Kommunikation mit Patienten, die Hygiene sowie das medizinische Know-how und Verwaltungsaufgaben werden in einem dualen System (Zahnarztpraxis und Berufsschule) erlernt. Die Ausbildungsdauer von 3 Jahren kann bei guter Leistung sogar auf 2 Jahre verkürzt werden. Darüber hinaus gibt es viele Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

Wer sich für die Ausbildung der/des Zahnmedizinischen Fachangestellten entscheidet, sollte vor allem offen, neugierig und einfühlsam sein. Gute Noten sind in erster Linie nicht entscheidend, denn der gute Umgang mit Menschen steht in diesem Beruf im Mittelpunkt.

Ein Ausbildungsberuf mit vielen Aspekten, vor allem aber auch abwechslungsreich, krisensicher und mit Zukunftsperspektive!

Du bringst psychologisches und handwerkliches Geschick mit, arbeitest gerne mit modernen digitalen Geräten und  bist teamfähig, dann ist es vielleicht genau das richtige für dich!

IMG 1854Das Haus Raphael in Oberndorf stellte sich den Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 8 persönlich vor.

Was ist eigentlich das Haus Raphael? Welche Ausbildungsberufe kann man im Haus Raphael erlernen? Wie sehen die Inhalte der einzelnen Berufe aus und worauf kommt es besonders an? All diese Fragen beantworteten Sina Schaible (studierte soziale Arbeit) mit Pflegehelferin Zoe und dem Krankenpfleger Hakan. 

Mit vielen selbst erstellten Videos und Bildern bekamen die Schülerinnen und Schüler einen besonders realen und authentischen Einblick in das Haus Raphael mit seinen Räumlichkeiten und den Ausbildungsberufen Pflegehelfer/in, Kranken-/Altenpfleger/in und Hauswirtschafter/in.

Das Haus Raphael in Oberndorf bietet insgesamt 81 Pflegeplätze für Ältere, die rund um die Uhr gepflegt und versorgt werden. Darüber hinaus verfügt es über Kurzzeit- und Tagespflegeplätze. Die Bewohner verbringen ihre Zeit in großen und modernen Aufenthaltsräumen, haben die Möglichkeit im Café Paula einen Kaffee zu trinken und können sich sogar im Frisörsalon verwöhnen lassen.

Hakan stellte den Beruf des Kranken-/Altenpflegers vor und erklärte die genauen Unterschiede zum Pflegehelfer. Krankheitslehre, Anatomie, Psychologie, Medikamentenlehre, Lernen lernen und Kommunikation sind wichtige Fächer in beiden Ausbildungsberufen. Ausschlaggebend für beide Berufe sind vor allem soziale Kompetenzen. Denn der Bewohner soll sich wohl fühlen und steht hier im Mittelpunkt. Zum Abschluss wurde noch der Ausbildungsberuf der Hauswirtschafterin, die im Haus Raphael unabdingbar ist, in einem Video vorgestellt. Personenzentriert, kreativ und zukunftsorientiert wird die Vielfalt in der Hauswirtschaft beschrieben, denn ohne Wäsche/Reinigung, den Service und die Küchenarbeit geht im Haus Raphael nichts.

Besonders deutlich wurde in den Beiträgen und allen Filmesequenzen, dass alle Mitarbeiter für ihre Berufe brennen und mit ganzem Herzen dabei sind. 

„Im sozialen Bereich arbeitet man nicht wegen des Geldes, sondern wegen den Menschen, da sie einem so viel zurückgeben! Ich gehe jeden Tag voller Freude zur Arbeit!“ 

Mit diesem eindrücklichen Satz von Frau Schaible und einer kleinen Fragerunde wurde der interessante Beitrag beendet.

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Vom 9. - 13. Mai 22 absolvierten diejenigen Neuntklässler, die keinen Hauptschulabschluss ablegen, ein orientierendes Praktikum.

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20220425 14010820220425 135035Was macht man eigentlich als Zerspanungs- oder als Industriemechaniker und wie viel verdient man dabei in der Ausbildung?

Diese und weitere Fragen beantworteten zwei Azubis zusammen mit Roland Keller, die als Ausbildungsbotschafter zu den Achtklässlern der GWRS Villingendorf kamen.

In der hausinternen Lehrwerkstatt lernen die Azubis typische Fachbereiche und Grundkenntnisse der Metallbearbeitung kennen, die als Industriemechaniker oder Zerspanungsmechaniker durchgeführt werden, wie zum Beispiel das Fräsen, Drehen, Schleifen und Erodieren. Dazu gehören auch Grundlagen in der Pneumatik sowie die CNC-Technik. Im Schulungsraum können mit Hilfe von CAD-Programmen verschiedene Zeichnungen selbst erstellt und anschließend nachgebaut werden.

Voraussetzung für die 3,5-jährige Ausbildung als Industrie- oder Zerspanungsmechaniker sind ein guter Hauptschulabschluss oder ein Realschulabschluss. Hierbei wird vor allem auf die Fächer Mathe, Physik, Chemie und Technik Wert gelegt. Außerdem müssen im Rahmen der Ausbildung viele Fachbegriffe erlernt werden, die ständig im Arbeitsalltag benötigt werden. Nach der Ausbildung kann der Meister oder Techniker angeschlossen oder ein Studium absolviert werden.

Nach einer abschließenden Fragerunde durften die Schülerinnen und Schüler noch mitgebrachte Werkstücke besichtigen und hatten Gelegenheit, mit individuellen Fragen ins Gespräch mit den Ausbildungsbotschaftern zu kommen.

20220411 14525820220411 145511Die Firmengruppe Kern Liebers stellte sich ebenfalls als Ausbildungsbotschafter in Klassenstufe 8 vor. Insgesamt waren drei Auszubildende von Kern Liebers vor Ort, um den Achtklässlern die Ausbildungsberufe Industriemechaniker, Elektroniker, Werkzeugmacher und Mechatroniker vorzustellen.

In Form eines digitalen Messestands führten die Azubis virtuell durch die Firma und gaben dabei Einblicke in die Ausbildungslehrwerkstatt. Jeder Ausbildungsberuf wurde dabei ausführlich vorgestellt. Für alle vier Ausbildungsberufe ist ein Werkrealschul- oder Realschulabschluss notwendig. Auf die Fächer Mathematik, Physik und Technik wird dabei neben den sozialen Kompetenzen wie beispielsweise Höflichkeit, Pünktlichkeit, Kommunikationsfähigkeit und Teamfähigkeit besonders viel wertgelegt. Auch wurden die Schüler über Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten informiert. Neben dem Meister, ist eine Weiterbildung zum Techniker bis hin zum dualen Studium möglich.

Wer sich für eine Ausbildung bei Kern Liebers entscheidet, darf sich auf ein Kennenlernseminar in Stuttgart mit allen Azubis zusammen freuen. Die Bewerbung für ein Praktikum oder eine Ausbildungsstelle erfolgt online über das Bewerbungsportal auf der Website von Kern Liebers.

Abschließend konnten die Schüler anhand eines Schaukastens selbst mechanische Abläufe beobachten. Jeder Schüler erhielt zum Schluss noch eine Kern Liebers Tasche mit verschiedenen Präsenten.

Es war ein sehr informativer Einblick in die einzelnen Ausbildungsberufe, an dem die Schüler mit großem Interesse teilgenommen haben.