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Vier Abschlussschüler mit Landespreis ausgezeichnet

Besondere Würdigungen aus Stuttgart krönen gute Leistungen

Zum achten Mal hat das Kultusministerium gemeinsam mit den langjährigen Partnern Porsche AG, Stiftung Würth und der Akademie für Innovative Bildung Abschlussschüler  aus ganz Baden-Württemberg mit dem Landespreis Werkrealschule ausgezeichnet. Allen geehrten Absolventen ist gemein, dass sie ihr Wahlpflichtfach mit hervorragenden Leistungen abgeschlossen haben und sich darüber hinaus nachhaltig in sozialen Bereichen einbringen.

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Für die Auswahl der Preisträger aus Klassenstufe 10 der Werkrealschulen waren nicht nur die fachlichen, überfachlichen und praktischen Kenntnisse entscheidend. Auch die Rückmeldungen der Einrichtungen, in denen die Jugendlichen Praktika durchlaufen hatten, galten als wichtiges Bewertungskriterium. Zudem wurden ehrenamtliches und soziales Engagement sowie Zertifikate, die die Preisträger in und außerhalb der Schule erworben hatten, berücksichtigt. Über ein onlinebasiertes Verfahren mussten sich die Schülerinnen und Schüler zunächst selbst bewerben. Die Schulen wurden dann im weiteren Verlauf des Verfahrens zu umfangreichen Stellungnahmen aufgefordert, die zusammen mit weiteren Leistungsnachweisen nach Stuttgart gingen. Das Kultusministerium sichtete diese Unterlagen und wählte gemeinsam mit den drei Kooperationspartnern die Preisträger aus.

Vier Landespreise gehen nach Villingendorf

Gleich vier Landespreise gingen an Abschlussschülerinnen und Abschlussschüler der GWRS Villingendorf. Laura Pietruszka, Carmen Schlosser, Ekin Su und Robin Hengstler konnten die hochrangige Jury mit ihrem jeweiligen „Gesamtpaket“ überzeugen. Laura wurde in der schulischen Stellungnahme sogar von der Schulleitung geadelt: „Das schulische Angebot wäre weit weniger bunt und abwechslungsreich, wenn sich Jugendliche wie Laura für unsere Schulgemeinschaft nicht stark machen würden – ein echter Lichtblick für unsere Gesellschaft“. Carmen wurde vom Kollegium eine „bemerkenswert gute Ausbildungsreife“ bescheinigt. Sie sei ein „strahlendes Aushängeschild“ für die Werkrealschule und ein Gewinn für jedes Unternehmen. Ekin wurde neben seinem außergewöhnlich erfolgreichen Engagement im Wahlpflichtfach Wirtschaft und Informationstechnologie für seinen Einsatz in der SMV gelobt. Unter anderem nahm er sich dem Thema Mikroplastik an und sorgte zusammen mit einem Team dafür, dass das schulische Abfallvolumen an Plastikflaschen durch Wasserspender deutlich reduziert werden konnte. Robin hat einen Entwicklungsprozess hinter sich, der bei der Jury besondere Beachtung fand. Zudem ist er Mitglied einer politischen Partei und bringt sich im Kontext der zugehörigen Jugendorganisation aktiv ein. Gerne möchte sich Robin mittelfristig auf Ebene der Landespolitik engagieren.

 

2020 07 24 Landespreistraeger und LehrerZusammen mit den stolzen Preisträgern freuten sich die begleitenden Lehrkräfte Jana Schamberger, Marc Merz und Torsten Zühlsdorff. Schulleiter Rainer Kropp-Kurta sprach den Schülern seine Anerkennung aus und dankte dem gesamten Schulteam, das trotz Corona-Shutdowns während der Phase des Homeschoolings im gemeinsamen Wirken die Stellungnahmen auf den Weg gebracht hatte. Ein besonderer Gruß ging an die GWRS Zimmern, mit der die gemeinsame Klasse 10 verantwortet wird. Schulleiter Jan Hofelich hatte bei der Beurteilung seines ehemaligen Schülers Robin mitgewirkt. Sechs Jahre in Folge sind nun insgesamt 14 Landespreise an Abschlussschüler der GWRS Villingendorf gegangen.