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Klasse 5a (RS)

Ein Gerichtsprozess im Geschichtsunterricht

In den letzten Wochen des Schuljahres 2025/2026 beschäftigten sich die beiden 5. Klassen im Geschichtsunterricht mit der Ermordung Julius Caesars. Im Mittelpunkt der Unterrichtseinheit stand die Frage, wer für den Mord verantwortlich war und welche Motive die einzelnen Beteiligten gehabt haben könnten.

In einer kooperativen Lernphase werteten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Zeugenaussagen zum Mord an Caesar aus. Sie verglichen die Aussagen, tauschten ihre Ergebnisse in der Gruppe aus und diskutierten anschließend gemeinsam darüber, welche Personen als Täter oder Mitverschwörer infrage kamen. Dabei mussten sie die Informationen sorgfältig prüfen, ihre Vermutungen begründen und die Argumente der anderen kritisch hinterfragen.

Den Höhepunkt der Unterrichtseinheit bildete ein nachgestellter Gerichtsprozess im Klassenzimmer. Mit viel Engagement übernahmen die Schülerinnen und Schüler die Rollen des Richters und des stellvertretenden Richters, der Staatsanwaltschaft und der Verteidigung mit ihren jeweiligen Teams, Julius Caesars, der Beschuldigten sowie der Zeuginnen und Zeugen. Die übrigen Schülerinnen und Schüler bildeten die Jury. Sie verfolgten den Prozess aufmerksam, hörten sich die Aussagen und Plädoyers an und berieten sich anschließend gemeinsam mit dem Gericht über das Urteil und das Strafmaß.

Der Gerichtsprozess bot den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, das Thema auf lebendige und anschauliche Weise zu erleben. Gleichzeitig konnten sie ihre Teamfähigkeit, ihr Argumentationsvermögen sowie ihre Fähigkeit, Informationen auszuwerten und begründete Entscheidungen zu treffen, unter Beweis stellen. Die große Begeisterung und die aktive Mitarbeit aller Beteiligten machten diese Unterrichtseinheit zu einem gelungenen und abwechslungsreichen Abschluss des Schuljahres.