1700 Euro für Tansania

Bürgermeister Karlheinz Bucher und Claudia Schäfer von der Kreissparkasse       Die Ladies der Schulband       Rektor Harald Gauß begrüßte seine Gäste     

Villingendorfer Schule spendet Erlös aus Afrika-Fest

Vier Monate sind seit dem großen Afrika-Fest der Villingendorfer Schule am 11. Juli vergangen. Dabei waren die Schüler dem Land Afrika und seiner Kultur ein gutes Stück näher gekommen, lernten aber auch die Probleme und die Armut dort kennen. Dagegen wollte die Schule etwas tun und so traf man sich am 10. November in der Aula der Schule, begleitet von Afrikanischen Klängen, die von Schulband, Schulchor und Bläserklasse dargeboten wurden. Neben Bürgermeister Karlheinz Bucher, Elternbeiratsvorsitzenden Silvia Weisser, Schülern, Lehrern hatten sich auch einige Sponsoren des Afrikafestes eingefunden, darunter Claudia Schäfer von der Kreissparkasse Rottweil, die Inhaber der Sozialstation König und Herr Arnegger von der NRWZ.

 

Schulleiter Harald Gauß hieß alle Anwesenden mit herzlich Willkommen und ein besonderer Gruß, in Afrikanischer Sprache „kunjufu karibu in Villingendorf“, galt auch den beiden Ehrengästen, Schwester Johanna-Maria aus Untermarchtal und Schwester Stellamaris, die eine Missionsstiftung in Tansania betreut. „Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern“. Mit diesem Zitat aus einem neuen geistlichen Lied begann Elternbeiratsvorsitzende Silvia Weisser ihre kurze Ansprache. Sie habe sich gefreut, dass es durch das Afrikafest gelungen sein, sowohl einen Eindruck vom kulturellen Reichtum und der Freude Afrikas zu vermitteln, als auch die Armut und Not des schwarzen Kontinents nicht zu vergessen.

 

Als kleinen Schritt gegen diese Armut überreichten Schulsprecher und Klassensprecher der afrikanischen Schwester einen Scheck über 1150 Euro sowie den Erlös der Tombola von 571 Euro. Sichtlich bewegt nahm die Schwester die Spende entgegen und bedankte sich mehrfach. Mit dem Geld könne viel für die Armen getan werden, zu denen 80 Prozent der Menschen in Tansania zählen. Danach berichtete die schwarze Schwester über das Leben und ihre Arbeit in Tansania. Die Gemeinschaft der Barmherzigen Schwestern betreibt zahlreiche Kinderheime, Schulen, Kindergärten, Krankenstationen, Waisenhäuser, Heime für Behinderte, kümmert sich auch um Straßenkinder und betreibt eine Armenküche. Besonders die Lebensumstände der Gleichaltrigen waren für die Schüler interessant und so berichtete die Schwester darüber, dass trotz Schulpflicht viele Kinder nicht zur Schule gehen, weil sie das Schulgeld oder die Schuluniform nicht bezahlen können.

 

Für manche Kinder sei die Schule auch der einzige Ort, wo sie regelmäßig etwas zu essen bekämen, da ihre Familien so arm sind. Das gespendete Geld werde den Kindern zu Gute kommen und für Essen, Kleidung und Schulgeld verwendet werden, so Schwester Stellamaris. Natürlich hatten die Schüler noch zahlreiche Fragen über das Leben in Afrika, die die Schwester geduldig beantwortete. Mit einem afrikanischen Lied verabschiedete sich Schwester Stellamaris von den Schülerinnen und Schülern, die über eine Stunde lang interessiert dem Bericht der Schwester gelauscht hatten.

 

 Schwester Johanna-Maria und Schwester Stellamaris       Ohne Sponsoren wäre dieses Projekt nie möglich gewesen!       Die Schülersprecherinnen Sabine Ettwein und Vanessa Müller    

 

   Übergabe des Schecks       Die Klasse 4b mit ihrem speziellen Engagement          

 

                      

 

     

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