Fünf Abschlussschüler mit Landespreis ausgezeichnet

Besondere Würdigungen aus Stuttgart krönen gute Leistungen

thumb IMG 20210722 092147 resized 20210722 092258697Der Landespreis der Werkrealschule wird im Schuljahr 2020/2021 zum neunten Mal an engagierte Schülerinnen und Schüler der Werkrealschulen verliehen. Die Preise werden an die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10 und erstmals auch an Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 vergeben. In diesem Jahr haben sich 32 Schülerinnen und Schüler durch sehr gute Leistungen und besonderes Engagement in den Fachbereichen „Technik“, „Alltagskultur, Ernährung und Soziales“ sowie „Wirtschaft / Berufs- und Studienorientierung“ hervorgetan und werden deshalb mit dem Landespreis der Werkrealschule von Kultusministerin Theresa Schopper ausgezeichnet. Die Kultusministerin hat den Schülerinnen und Schülern dazu mit einem digitalen Grußwort gratuliert.

„An den Werkrealschulen wird tolle Arbeit geleistet und es gibt dort bemerkenswerte Leistungen der Schülerinnen und Schüler, die wir zurecht ins Rampenlicht stellen wollen“, sagt Kultusministerin Theresa Schopper. Sie bedankt sich deshalb bei den Partnern. „Mit der Porsche AG, der Stiftung Würth und der Akademie für Innovative Bildung und Management Heilbronn-Franken gGmbH haben wir wichtige und verlässliche Partner für diesen Preis.“ Diese zeigen auch auf, welche Möglichkeiten für Schülerinnen und Schüler offenstehen, die die Werkrealschule erfolgreich abschließen.

Auszeichnung in unterschiedlichen Fachbereichen

Das besondere Engagement der Schülerinnen und Schüler wird in den Fächern „Technik“, „Wirtschaft / Berufs- und Studienorientierung“ sowie „Alltagskultur, Ernährung und Soziales“ ausgezeichnet. Gerade in diesen Fächern unterrichten Lehrerinnen und Lehrer mit einem starken Praxisbezug und unterstützen engagiert bei der Berufswahl. Viele Schulen kooperieren sehr eng mit Unternehmen und sozialen Einrichtungen, so dass Jugendliche bereits früh wichtige Einblicke in mögliche Berufe, deren Anforderungsprofile, Ausbildungsmöglichkeiten und Zukunftschancen gewinnen können.

Für die Auswahl der Preisträger aus Klassenstufe 10 der Werkrealschulen waren nicht nur die fachlichen, überfachlichen und praktischen Kenntnisse entscheidend. Auch die Rückmeldungen der Einrichtungen, in denen die Jugendlichen Praktika durchlaufen hatten, galten als wichtiges Bewertungskriterium. Zudem wurden ehrenamtliches und soziales Engagement sowie Zertifikate, die die Preisträger in und außerhalb der Schule erworben hatten, berücksichtigt. Über ein onlinebasiertes Verfahren mussten sich die Schülerinnen und Schüler zunächst selbst bewerben. Die Schulen wurden dann im weiteren Verlauf des Verfahrens zu umfangreichen Stellungnahmen aufgefordert, die zusammen mit weiteren Leistungsnachweisen nach Stuttgart gingen. Das Kultusministerium sichtete diese Unterlagen und wählte gemeinsam mit den drei Kooperationspartnern die Preisträger aus.

Fünf Landespreise gehen nach Villingendorf

Gleich fünf Landespreise gehen an Abschlussschülerinnen und Abschlussschüler der GWRS Villingendorf. Lena Gwinner, Lenny Glatthaar, Yamen Koudjil, Hamidi Mirza und Lara Sophie Wagner  konnten die hochrangige Jury mit ihrem jeweiligen „Gesamtpaket“ überzeugen.

Lena Gwinner ist infolge ihres Fleißes, ihrer herausragenden Leistungen im Fach AES und ihres stets korrekten Auftretens Lehrkräften und Mitschülern gegenüber beispielgebend für die Klasse und die Schulgemeinschaft. Lenny Glatthaar ist ein sehr achtsamer Schüler und zeigt sich hilfsbereit und kooperativ gegenüber seinen Mitschülerinnen und Mitschülern. Ihnen gegenüber hat er im Technikunterricht stets ein offenes Ohr, wenn es darum geht, einen Fehler oder eine kalte Lötstelle zu suchen. Im Schulalltag fällt Yamen Koudjil durch seine organisierte, gewissenhafte, präzise und zuverlässige Arbeitsweise auf. Er kam mit seiner Familie vor fünf Jahren nach Deutschland und wird in diesem Jahr erfolgreich die Schule abschließen. Hamidi Mirza beeindruckt ebenfalls mit seiner Biografie. Der unbegleitete Flüchtling integrierte sich vorbildlich in die Schulgemeinschaft und lernte innerhalb weniger Jahre sehr gut die deutsche Sprache. Er engagiert sich in der Schülermitverantwortung (SMV) und setzt sich hier für seine Mitschüler hervorragend ein. Lara Sophie Wagner agierte seit der fünften Klasse in vielfältiger Weise als Vorbild für ihre Mitschüler. Dabei kann sie wichtige Anliegen zum Wohle aller eloquent vertreten und bringt auch insbesondere den wirtschaftlichen Fachunterricht durch ihre Mitarbeit weiter.

19 Landespreise in sieben Jahren

Zusammen mit den stolzen Preisträgern freuten sich die begleitenden Lehrkräfte Marion Bader, Markus Birkenmaier, Ines Hetzel, Marc Merz und Jana Schamberger. Schulleiter Rainer Kropp-Kurta sprach den Schülern seine Anerkennung aus. Sieben Jahre in Folge sind nun insgesamt 19 Landespreise an Abschlussschüler der GWRS Villingendorf gegangen.

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