Klasse 10b

Schuhkartons voller Glück und Hoffnung gehen in die Welt

CIMG9099Seit 2014 engagieren sich Abschlussschüler der zehnten Jahrgangsstufe überaus erfolgreich für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton (WiS)“. Dabei sammeln und packen die Jugendlichen für die international tätige Hilfsorganisation Samaritan’s Purse. Zahlreichen Spendern ist es zu verdanken, dass das Projektteam auch 2019 vielen Kindern in Not mit schönen und praktischen Geschenken helfen konnte.

Mit Christine Maag (Partnerbetreuung) und Stefan Schmid (Regionalleiter Süd) besuchten jetzt zwei erfahrene Mitarbeiter der Hilfsorganisation die Schüler des Projektteams, um aus erster Hand von den Verteilaktionen zu berichten. Mit großer Anerkennung würdigten sie die Leistung der beteiligten Akteure, die sich, zusammen mit den vielen Spendern, seit sechs Jahren für bedürftige Kinder einsetzen. Bemerkenswert sei auch das Engagement von Bürgermeister Marcus Türk, der die Schirmherrschaft für die WiS-Aktivitäten der Schule übernommen hatte. Trotz eines vollen Terminkalenders nahm er an der Sitzung teil und bestärkte die Jugendlichen in ihrem selbstlosen Tun. „Die aktive Hilfe für Kinder, die in schlimmen Verhältnissen aufwachsen müssen, unterstütze ich gerne“, bekräftigte Türk. Dass der Bürgermeister die Aktion begleite und sich darüber hinaus mit eigenem Engagement für das Gelingen sämtlicher Aktivitäten stark mache, sei ein wesentliches Qualitätsmerkmal der Aktion, erläuterte Klassenlehrer Torsten Zühlsdorff. Zusammen mit seinem Kollegen Markus Birkenmaier gewährleistete er die Projektkontrolle im vergangenen Jahr. „Mit Herrn Türk als Fürsprecher und zusätzlicher Kontrollinstanz wissen die Menschen, dass sie uns ihre Spenden anvertrauen können“, bedankte sich Birkenmaier.

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Soft Skills machen den Unterschied

CIMG9049CIMG9057Wer in Ausbildung und Beruf dauerhaften Erfolg haben möchte, sollte neben den fachlichen Fähigkeiten auch über soziale Kompetenzen verfügen. Führt man sich im Geschäft wie der berühmte Elefant im Porzellanladen auf, wird es früher oder später zu massiven Problemen kommen. Umfragen belegen regelmäßig, dass das „Teamplaying“ und die damit verbundene zwischenmenschliche Kommunikation genauso wichtig sind wie das eigentliche Fachwissen. Soziologen sprechen in diesem Zusammenhang auch von Soft Skills, die sich in die drei Bereiche soziale Kompetenzen (kommunizieren, kooperieren, interagieren), personale Kompetenzen (Selbstbewusstsein, Selbstreflexion, Selbstkritik) und methodische Kompetenzen (Ausdauer, Selbstdisziplin, Fähigkeiten zur Problemlösung) einteilen lassen. Hard Skills sind dagegen klar definierte Fachkompetenzen, für die man einen Nachweis hat (Zeugnisse, Zertifikate).

Ein Schreiner benötigt beispielsweise sowohl Hard Skills als auch Soft Skills, um einen Tisch zu bauen. Er muss einerseits das fachliche Wissen anwenden, was er wie und wann mit welchen Werkzeugen anstellt. Dazu kommen andererseits aber auch weiche Faktoren wie Disziplin, Ausdauer und Teamfähigkeit, um den Prozess zielgerichtet mit der erforderlichen Qualität abschließen zu können.

CIMG9082Jeder Mensch besitzt Soft Skills – nur eben nicht immer die gleichen. Je nach Job und Branche haben die Arbeitgeber oft völlig unterschiedliche Präferenzen. Der eine hält Belastbarkeit für unverzichtbar, der andere legt mehr Wert auf Kreativität und Eigeninitiative. Bewerber müssen bei ihrer Vorbereitung auch solche sozialen Faktoren berücksichtigen - denn wer bekommt am Ende den Zuschlag? In der Regel ist es die Person, die aus Sicht der Personaler mutmaßlich am besten ins bestehende Team passt. Ein negativer Auftritt während eines Bewerbungsgesprächs kann unter Umständen die besten Hard Skills vergessen machen.

CIMG9091Knapp 40 Abschlussschüler der GWRS Villingendorf konnten jüngst das mehrtägige Seminar „Kompetenz- und Alltagstraining“ durchlaufen. Bereits seit 2014 besteht im Rahmen der Berufsorientierung eine Kooperation mit der Rottweiler Tanzschule Herzig als externer Bildungspartner. Inhaber Jochen Hermann, für den die Beachtung und der bewusste Umgang mit Soft Skills zum täglichen Brot gehören, leitete diesen Workshop mit den Schwerpunkten Alltagsvorbereitung, Erster Eindruck, Körperhaltung/-sprache, Mimik/Gestik, Vertrauen geben/empfangen, Verhalten in unterschiedlichen Situationen und persönliche Zielsetzungen.

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Groß hilft klein: Lebkuchenhäuschen

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Wie jedes Jahr, wurde auch in diesem Schuljahr wieder ein Sozialprojekt der Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtfaches GuS in die Realität umgesetzt. Dieses Jahr haben sich die Zehntklässler dazu entschieden, kleine Lebkuchenhäuschen mit Klasse 3b herzustellen.

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Abschlussschüler setzen sich für hilfsbedürftige Kinder ein

CIMG9018CIMG9020Alles begann mit dem Zusammenbruch des Ostblocks im Jahr 1989. Die politischen Umwälzungen nahmen in Rumänien ein blutiges Ende und hinterließen ein Land in bitterer Armut. Journalisten legten das Leid offen und zeigten der Welt verwahrloste Kinder in Waisenhäusern. Die Bilder des Schreckens ließen den Engländer Dave Cooke nicht mehr los. Zusammen mit seiner Frau und einem lokalen Radiosender erging der Aufruf, für Waisenkinder in Rumänien zu sammeln. Daves Schwester kam zudem auf die Idee, Schuhkartons mit Geschenkpapier zu umwickeln und mit Dingen zu füllen, über die sich die notleidenden Kinder freuen würden.
In den Folgejahren packten immer mehr Menschen zu Weihnachten Schuhkartons. Die Aktion war nicht mehr zu stoppen. 1993 übergab Cooke seine „Operation Christmas Child“ offiziell an die international tätige Hilfsorganisation „Samaritan’s Purse“, die die Aktion auf weitere Länder ausweitete. Heute werden allein im deutschsprachigen Raum jedes Jahr mehr als 400.000 Schuhkartons gepackt.

2014 erreichte „Weihnachten im Schuhkarton“ (WiS) schließlich die GWRS Villingendorf. Die Abschlussklasse 10 war damals auf der Suche nach Möglichkeiten, bei denen die Jugendlichen wichtige Schlüsselkompetenzen in der Praxis umsetzen konnten. Als der damalige Klassenlehrer Torsten Zühlsdorff den Schülerinnen und Schülern die Aktion WiS vorstellte, entstand die Idee, spendenwilligen Menschen ein Dienstleistungsangebot zu machen. Wer Kindern in Not helfen wollte, selbst aber keine Zeit hatte oder einen kleineren Geldbetrag einsetzen wollte, konnte sich von nun an das Projektteam WiS der GWRS Villingendorf wenden. In Absprache mit der Hilfsorganisation sammelten die Jugendlichen Spenden, organisierten Benefiz-Veranstaltungen, kalkulierten die Anzahl der Päckchen, organisierten den Einkaufsprozess, packten nach Vorgaben die Schuhkartons und brachten diese schließlich zu einer offiziellen Sammelstelle nach Rottweil.

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Das letzte coole Selfie als Bewerbungsfoto?


Der Einstieg ins Berufsleben führt meist über eine gelungene schriftliche Bewerbung. Erst wenn diese überzeugt, darf man mit einer Einladung zum Vorstellungsgespräch rechnen. Allerdings wird eine Bewerbungsmappe in Papierform immer seltener gewünscht. Stattdessen erwarten Unternehmen häufig eine Bewerbung in elektronischer Form, in der Regel als E-Mail mit Dokumenten im Anhang. Die Vorstellungen des möglichen Arbeitgebers hinsichtlich der Bewerbungsform sollten unbedingt beachtet werden, um die persönlichen Chancen zu wahren.

2019 10 24 BewerbungsupdateMichael Banholzer von der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg besuchte als Ausbildungsexperte die Schülerinnen und Schüler aus Klassenstufe 10 und machte noch einmal deutlich, dass Bewerbungsunterlagen stets einen sauberen und seriösen optischen Eindruck machen müssen – dies gelte auch für die verschiedenen Online-Verfahren. Ganz besonders müsse nach wie vor auf die Rechtschreibung geachtet werden, besonders bei Eigennamen, Daten und Fachbegriffen sowie auf eine korrekte Zeichensetzung.

Gemeinsam mit den Jugendlichen wiederholte Banholzer, welche Unterlagen für eine vollständige Bewerbung notwendig sind. Weiter ging es über Zeugnisse und Bescheinigungen bis hin zu dem überaus wichtigen Bewerbungsanschreiben. Dabei kamen auch die typischen „Nogoes“ nicht zu kurz: Bewerbungen auf Butterbrotpapier, nicht abgeänderte Texte aus dem Internet und, der Klassiker, ein abenteuerliches Selfie als beigefügtes Bewerbungsfoto.

Besonders spannend wurde es, als Banholzer zusammen mit den Jugendlichen Bewerbungsgespräche simulierte. Angemessene Kleidung, Körperhaltung, gezielte Vorbereitung, Formen des höflichen Miteinanders, Planung der Anreise und Entspannungstechniken standen dabei im Vordergrund. Warum sollte ein Kaugummi vor dem Gespräch diskret entfernt werden? Was müssen vor allem junge Damen beim Einsatz von Makeup und Duftstoffen beachten? Wie kann man reagieren, wenn das Handy in der Tasche doch nicht auf „stumm“ steht und anfängt, Töne von sich zu geben? Welche Höflichkeitsfloskeln gehören zum Standard? Anhand konkreter Beispiele und Simulationen erarbeitete Banholzer mithilfe von besonders mutigen Schülern brauchbare Antworten.

Sämtliche Erkenntnisse dürfen die Schüler während der Ausbildungsmesse „Regionales Berufsforum“, die am 07. November 2019 von 15.00 bis 17.00 Uhr in der GWRS Villingendorf stattfindet, bei über 50 ausstellenden Unternehmen in der Praxis anwenden. Das Berufsforum ist öffentlich und steht allen Interessierten offen.

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Überaus zufrieden konnten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 10 mit ihren Leistungen beim Rottweiler Stadtlauf am vergangenen Sonntag sein. Sie bewältigten die etwa zehn Kilometer bei strahlendem Sonnenschein in hervorragenden, etwas über 50 Minuten.